Wann und wieso werden Kühe mit Antibiotika behandelt?

Rückstände von verabreichten Antibiotika werden bei Kühen über Kot, Urin und die Milch ausgeschieden. Milch, die antibiotische Rückstände enthält, darf nicht als Nahrungsmittel verwendet werden. Der Milchbauer muss deshalb über Antibiotikagaben Buch führen und Milch, solange sie Antibiotika enthält, entsorgen („Wartezeit“). Gleichzeitig untersucht die Molkerei die vom Bauern abgeholte Milch sehr genau. So wird vermieden, dass antibiotikahaltige Milch zum Verbraucher gelangt. So wird aber auch jeder Milchbauer angespornt, Antibiotika nur in wirklich kritischen Situationen einzusetzen – denn Milch von diesen Tieren bleibt wertlos für ihn.